Das Mineralbad in Littenweiler


Veröffentlicht am   31.10.2026

Das Mineralbad in Littenweiler bestand für 100 Jahre und half Rheumakranken, bevor es ein Altenheim wurde. Diese Karte zeigt es im Jahr 1900. Die Karte erwähnt auch, dass Littenweiler an der Höllentalbahn lag, und damit gut erreichbar war.

Behandelt wurde hier unter anderem Rheuma, und die Patienten kamen von weit her, auch aus dem Ausland.

1917 wurde diese Postkarte versendet. Man sieht gut, dass es einen enormen Außenbereich gab mit vielen Tischen.

Das Haus wurde 1843/44 errichtet von Joseph Ziegler. Dieser nutzte eine mineralreiche Quelle, die auch reich an Eisen war, darum der alternative Name "Stahlbad". Heute heißt das Haus auch "Stahlbad St. Antonius"

Die Rückseite der Karte offenbart, dass sie als Feldpost versendet wurde und damit keiner Briefmarke bedurfte. In dem Jahr diente das Mineralbad als Lazarett, wie auch der blaue Stempel klarmacht.

Littenweiler war damals noch recht klein und von Freiburg auch durch Felder abgetrennt. Der Blick richtet sich hier gen St. Barbara und den Kybfelsen, der hier stark gerodet erscheint. Links hinter dem blühenden Baum sieht man das Mineralbad-Haupthaus. Die Karte wurde 1918 verschickt.

1910 wurde diese Postkarte versendet, auch sie zeigt den Blick in Richtung Kybfelsen.


Die heutige Lage und Ansicht (Link führt zu Google Maps. Bewegen Sie die Maus mit gedrückter Maustaste, um die Ansicht zu bewegen)


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Freiburg